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Toxisch Reich:

Warum extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet. 

Sebastian Klein war selbst Multimillionär, hat aber den Großteil seines Vermögens abgegeben. In seinem neuen Buch „Toxisch reich“ legt er die sich stetig weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich unters Brennglas. Seine Analysen zeigen, wie sehr extremer Reichtum und seine Folgen für Wirtschaft, Klima und Gesellschaft unterschätzt werden. Klein liefert eine neue Perspektive und spannende Vorschläge und wirft ein Schlaglicht auf ein Thema, das die Politik lange übersehen hat: die Überreichen und ihre Rolle in unserer Gesellschaft. 

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Klein geht in seinem Buch zum Beispiel den Fragen nach: „Wie hängen Reichtum und Armut zusammen?“, „Warum werden ausgerechnet die Reichsten von der Erbschaftssteuer befreit?“, „Warum wird Arbeit so hoch und Vermögen gar nicht besteuert?“ und „Warum machen manche Menschen Wochenendausflüge in den Weltraum, während andere ihre Heizrechnung nicht bezahlen können?“

Dem Autor geht es nicht darum, dass alle Menschen exakt gleich sind, noch möchte er Reichtum an sich abschaffen. Es geht ihm um die extreme Konzentration der Vermögen bei einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung, denn genau das ist für unsere Demokratie fatal: „Wenn in einem Dorf mit 1000 Menschen eine Person ein Fünftel von allem besitzt und bei jeder Entscheidung, die ihr nicht genehm ist, damit droht, ins Ausland abzuwandern oder Arbeitsplätze zu streichen; wenn diese Person so reich ist, dass kein*e Politiker*in es wagt, sich schlecht mit ihr zu stellen, dann kann eine Demokratie nur auf dem Papier bestehen. Faktisch leben wir dann in einer Oligarchie.“

Kleins Buch ist nicht nur eine genaue Analyse, sondern auch ein leidenschaftlicher Appell für mehr soziale Gerechtigkeit und für eine Gesellschaft, in der nicht nur wenige, sondern alle reich sind. Und Klein macht konkrete Vorschläge: Wer Ungleichheit reduzieren will, müsse andere Eigentumsformen wie Genossenschaften und Verantwortungseigentum politisch stärken. Außerdem bräuchte es eine Obergrenze für Vermögen. Doch vor allem: Wenn wir unsere Wirtschaft transformieren wollen, bräuchten wir Kapital, das nicht nach finanzieller, sondern nach gesellschaftlicher Rendite strebt. 

 

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Sebastian Klein
Toxisch Reich

oekom verlag GmbH
1. Auflage 2025
208 Seiten
ISBN 978-3-98726-138-1
19,00 € (D) / CHF 23.20 (CH)

 

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Über den Autor:
Sebastian Klein ist Psychologe, Unternehmer und Autor. Er gründete unter anderem Blinkist und Neue Narrative. Als er durch den Verkauf von Blinkist über Nacht zum Multimillionär wurde, entschied er, einen Großteil seines Vermögens aufzugeben und gemeinnützig zu widmen. Im Mai 2023 ging ein Beitrag dazu in den sozialen Medien viral und erreichte über zwei Millionen Menschen, es folgten zahlreiche Medienauftritte. Im Magazin Neue Narrative erscheint seit 2017 seine Kolumne »Milliarden vs. Milliardäre«, in der es um Vermögen und Ungleichheit geht.

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