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Autorin Ute Stolpe

Große Wirkung – mit kleinem Team

Sie sind für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und weil Sie so schön schreiben können auch noch fürs Fundraising? Newsletter und Social Media gehören dann auch noch zu Ihren Aufgaben? Solche Zuspitzungen sind typisch für kleine Organisationen.
Wie Sie ohne große Manpower oder PR-Budgets Unterstützer:innen für Ihre Sache gewinnen, dazu finden Sie hier einige praxiserprobte Tipps.

 

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Sichtbarkeit ist entscheidend

Zugegeben, mal richtig in eine breit angelegte Kampagne investieren zu können, sich PR und Fundraising mit Team-Kolleg:innen zu teilen – das wäre schon schön. Denn ständig die finanzielle Schere im Kopf zu haben, beschneidet irgendwann auch Fantasie und Kreativität. Das ist das Dilemma, gerade kleinerer Organisationen.
Doch es gibt auch für sie Möglichkeiten, die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen, ohne aufwendige Spots oder teure Imagekampagnen. Um Wirkung zu erzielen und Ihre Möglichkeiten optimal zu nutzen, sind vorab einige Fragen zu klären:

  • Was wollen Sie erreichen bzw. welche Wirkung soll erzielt werden?
  • Wen wollen Sie erreichen?
  • Welche Instrumente, welche Wege sind dafür geeignet?
  • Womit haben Sie gute Erfahrungen gemacht?

Wenn darüber bei allen Beteiligten Einvernehmen besteht, kommen Sie schneller und wirkungsvoller zum Ziel. Denn nachträgliche Abstimmungsrunden belasten nur unnötig Ihr knappes (Zeit-)Budget.
 

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Zeigen Sie sich echt – nicht perfekt

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Tipp 1

Ihre Follower wollen sehen, was wirklich passiert: Ob ein Schnappschuss vom Einsatzort Ihrer Organisation, ein Zitat einer Spenderin oder ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen, indem Sie einen typischen Tagesablauf schildern – das wirkt glaubwürdig, damit zeigen Sie Ihre Organisation nahbar.

Tipp: Solche Einblicke in den Alltag können Sie zum Teil vorbereiten und dann ergänzen durch spontane Ereignisse. Sagen Sie Ihren Kolleg:innen, was Sie für Ihre Arbeit brauchen. Ein Handyfoto und zwei Sätze reichen. Zeigen Sie, was Ihre Organisation bewegt, das muss nicht immer perfekt aussehen.

 

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Weniger ist mehr – aber regelmäßig 

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Sie müssen nicht jeden Tag posten. Drei Beiträge pro Woche reichen völlig – solange sie regelmäßig veröffentlicht werden. So bleiben Sie sichtbar – ohne sich zu überfordern – und Ihrer Community signalisieren Sie: Wir sind verlässlich.

Tipp: Ein einfacher Wochenrhythmus erleichtert Ihre Arbeit, da Sie Beiträge vorab produzieren können. Diese Regelmäßigkeit zahlt sich aus. Ihre Follower warten dann schon darauf, Neuigkeiten von Ihnen zu erfahren.

 

Tipp 2
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Lassen Sie andere sprechen

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Tipp 3

„Willst du, dass man Gutes von dir sagt, so sage es nicht selbst.“ (Blaise Pascal). Nutzen Sie die Stimmen Ihrer Spender:innen, Ehrenamtlichen oder Projektpartner. Diese Inhalte sind glaubwürdig – und wirken oft stärker als das, was Sie selber formulieren. Ein schöner Nebeneffekt: Indem Sie in Ihrem Netzwerk um Fotos, kurze Videos oder Erfahrungsberichte bitten, stärken Sie die Bindung an Ihre Organisation.

Tipp: Fragen Sie regelmäßig nach Beiträgen – zum Beispiel im Newsletter oder am Ende eines Dankes. Viele machen gerne mit, wenn Sie ihnen dafür die Bühne geben.
 

 

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Nutzen Sie Content mehrfach

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Ein Spendenthema muss sich nicht auf ein Mailing beschränken: Bringen Sie es als Blogbeitrag auf die Website, teilen Sie daraus ein Zitat auf Social Media. Fassen Sie die Einzelfotos des Projektes zum Abschluss mit einem Karussell-Posting zusammen.

Tipp: Content mehrfach zu nutzen, spart Zeit und Aufwand. Dadurch wird Ihre Organisation leichter wiedererkannt und Ihre Botschaften bleiben besser hängen.

 

Tipp 4
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Fokussieren Sie sich auf den wirkungsvollsten Kanal

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Tipp 5

Für Social Media – aber auch für andere Kommunikationskanäle – gilt: Versuchen Sie nicht, überall hoch präsent zu sein. Indem Sie sich auf Kommunikationsmittel und -wege konzentrieren, sammeln Sie eigene Best-Practice-Erfahrungen, können verlässliche Beziehungen zu Ihren Unterstützer:innen aufbauen und die Sichtbarkeit Ihrer Organisation dauerhaft stärken.

Tipp: Wichtiger als Vielfalt ist Verlässlichkeit und Unverwechselbarkeit. Fokussieren Sie sich und schärfen Sie Ihr Profil, denn Ihre Follower schätzen eine klare Orientierung.

 

 

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Klarheit und echte Geschichten

Klarheit in den zentralen Botschaften und glaubwürdige Geschichten sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunikation mit Ihren Dialoggruppen. Das zu beherzigen, ist keine Frage des Budgets oder der Größe einer Organisation.
Etwas provokant lässt sich sogar sagen: Große Teams mit vielen Schnittstellen sind kein Garant für Kommunikation aus einem Guss. Im Gegenteil, PR und Fundraising aufeinander abzustimmen – eigentlich eine Selbstverständlichkeit – schaffen kleinere Organisationen manchmal besser, als wenn sehr viele beteiligt sind und mitreden.

 

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Kontakt-Informationen SAZ-Gruppe:
Die SAZ-Gruppe ist Ihr Partner, wenn es um wirkungsvolle Kommunikation geht. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern. Tel.: +49 5137 88 1444, E-Mail: marketing@saz.com

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